Trauer ist nicht nur traurig sein.

Trauer äußert sich in verschiedensten Symptomen, unter anderem:

körperlich:
Rückzug, Selbstvernachlässigung, Reizoffenheit, Geräuschempfindlichkeit, wenig oder viel sprechen, starrer Blick, Schmerzen, Mundtrockenheit, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit, Nahrungsverweigerung, Essattacken, Kraftlosigkeit, Umherirren, nicht mehr nachhause wollen und kommen, reisen, sich in die Arbeit stürzen, Träume, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, langsame Bewegungen, Verspannungen, Beklemmungen, Herz- Kreislaufstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Suchtverhalten, Rituale, Zimmer belassen oder komplett ändern, Suizid, Zwangsverhalten, andere psychosomatische Störungen

emotional:
Schock, innere Leere, Gefühl der Gefühllosigkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Interesseverlust, Verzweiflung, Traurigkeit, sich unverstanden fühlen, sich nicht geliebt fühlen, Angst, Einsamkeit, Liebesunfähigkeit, Schuldgefühle, Wut, Gefühl in einem Alptraum zu stecken, Sehnsucht, Vermissen, Zerrissenheit, Gefühl der Lebensunfähigkeit

kognitiv:
Denkstörungen (z. B. Denkverlangsamung, Denkhemmung, Grübeln, eingeengtes Denken, Gedankenabreissen, Gedankenarmut, Zwangsgedanken,..), Konzentrationsstörungen, nicht wahrhaben wollen, negativistisches Denken, Gedächtnisstörungen, Zwänge, Denkverbote, Verleugnung, Schuldsuche

Wenn du Trauer erlebt hast, was hattest Du für Symptome? Habe ich etwas für Dich Wichtiges nicht erwähnt?

Ich hab ein Bild dazu gemacht. Es ist wie meine Auflistung natürlich nicht 100% vollständig. Ich hoffe Du verzeihst mir die spielerische Aufmachung. Ich dachte, so ist das Thema vielleicht für Angehörige leichter verdaulicher und verstehbarer.