Vorbeugen – Stärken – Unterstützen – Motivieren – Wertschätzen

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine wesentliche Säule im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Sie ist ein freiwilliges Angebot des Arbeitgebers für seine Arbeitnehmer, die es genauso freiwillig nutzen können oder eben nicht.

Damit Mitarbeiter diese Angebote attraktiv finden und überhaupt davon Gebrauch machen, ist es sinnvoll mehr als nur “Rückenschule” oder “Progressive Muskelentspannung nach Jacobson” anzubieten (denn da kann schnell Langeweile aufkommen, falls sich überhaupt Interessenten dafür finden). Aus diesem Grund biete ich Ihnen folgende Maßnahmen für Ihre betriebliche Gesundheitsförderung bzw. für ihr Feelgood Management an:

Sie haben einen Todesfall im Unternehmen und suchen Unterstützung?

Sie möchten Mitarbeitern bei einem Trauerfall entlastend zur Seite stehen und mit einem kompetenten Ansprechpartner unterstützen?

Sie planen Teams vorbeugend oder begleitend für das Thema Trauer zu sensibilisieren? (Wir alle sind Trauernde!)

Sie sind Teamleiter / Führungskraft / Geschäftsführer oder Kollege und haben Fragen zum Thema Trauer?

Überwinden Sie Unsicherheit und Sprachlosigkeit am Arbeitplatz! Gerne komme ich zu Ihnen ins Unternehmen um einzelne oder mehrere Betroffene oder Interessierte zu unterstützen.

Langfristige Folgen von Trauer auf das Arbeitsverhältnis:
Trauerfälle führen im schlimmsten Falle zu langen Krankschreibungen und psychischen Erkrankungen. Das habe ich oft in meiner Arbeit in der Psychiatrie erleben müssen. Deswegen bin ich gerne präventiv und begleitend für Betroffene da, damit es erst gar nicht so weit kommt. Auch Eigenkündigungen sind nicht seltene Konsequenzen nach einem Trauerfall, besonders, wenn dem Trauernden mit Ignoranz und Unverständnis am Arbeitsplatz begegnet wird. Ein Trauernder ist bzw. kommt im Verlauf der Trauer in eine Phase, in der er seine Werte, Prioritäten, Ziele und seinen Sinn im Leben hinterfragen und reorganisieren wird. Ist er vom Arbeitgeber und den Kollegen enttäuscht, ist die wahrscheinlich hoch, dass er das Unternehmen früher oder später verlassen wird. Auch die Kündigung durch den Arbeitgeber kann eine Folge von Trauer sein, wenn der Betroffene es nicht mehr schafft sich zu integrieren, weil geeignete Unterstützungsmaßnahmen fehlen.

Was sich Trauernde fragen:
Wie soll ich denn weitermachen wie “vorher”? Wie kann ich in den Arbeitsalltag zurückkehren? Wie soll ich denn jetzt zu 100% funktionieren? Wie reagieren Kollegen und Vorgesetzte? Was soll ich sagen? Wie teile ich überhaupt mit, wie ich bezüglich der Trauer behandelt werden möchte? Kann ich mich ausreichend konzentrieren für meine Arbeit? Was, wenn ich Fehler mache? Wie stabil bin ich in schwierigen Situationen z. B. mit anstrengenden Kunden? Was, wenn mich eine Welle der Trauer übermannt? Was wenn mir die Tränen kommen? Bin ich arbeitsfähig? Wie soll ich normal weiterleben? Kann ich vielleicht mit weniger Arbeitsstunden einsteigen? Kann ich Sonderurlaub bekommen? ..ich sehne mich auch nach Ablenkung, Normalität, Struktur und (unbeschwerten) Kontakten..

Jede Trauer ist individuell. Sie verläuft nicht stur nach Modellen, auch wenn Trauermodelle das suggerieren. Außerdem dauert sie meist länger als vermutet und kann mit starken Stimmungsschwankungen daherkommen. Sie ist ein starker Stressor, der auch die Identität der Betroffenen aus dem Gleichgewicht bringt. Der Arbeitsplatz kann eine stabilisierende und unterstützende Ressource sein, wenn dort achtsam und fachkundig mit Trauer umgegangen wird.

Ist Trauer Privatsache?
Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit der Arbeit. Belastungen, wie Trauer, nehmen wir überall hin mit, mal mehr, mal weniger intensiv. Deshalb begegnet sie uns auch am Arbeitsplatz. Es ist kaum möglich sie draußen vor der Eingangstür des Unternehmens anzuketten. Alle Gefühle und Gedanken der Trauer außen vor zu lassen und zu deckeln, ist eine sehr große Anstrengung, die in völliger Erschöpfung und damit langem Krankenstand enden kann. Zusammen mit den oben bereits genannten möglichen Folgen der Trauer ist für mich klar, dass dieses Thema in keinem betrieblichen Gesundheitsmanagement unberücksichtigt bleiben sollte. Schon mit kleinen wertschätzenden aber wirkungsvollen Maßnahmen, können Sie Arbeitsbeziehungen erfolgreich aufrechterhalten!

Was sich Kollegen fragen:
Was sollen wir jetzt tun? Wer meldet sich beim Trauernden / Angehörigen? Was sagt man da? Schreiben wir eine Karte? Hoffentlich muss ich nicht mit ihm / ihr reden.. Er / sie tut mir so leid.. Wie hält er / sie das aus? Wie kann ich unterstützen? Soll ich etwas sagen? Ich fühle mich hilflos und betroffen.. Wie stemmen wir die Arbeitsbelastung durch einen Ausfall des Kollegen (durch Trauer oder Tod)? ..ich habe Angst etwas falsch zu machen.. Wann ist die Beerdigung des verstorbenen Kollegen? Besorgen wir einen Kranz? ..so schnell kann es also gehen.. Was, wenn mir das passiert?

Trauer kann auch eine Chance für erfolgreiches Teambuilding sein. Krisen schweißen zusammen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl kann sich verbessern sowie auch Mitarbeiterbindung, Zufriedenheit, Motivation, Vertrauen und Loyalität.

Ich biete Ihnen:

Individuelle Trauerbegleitung

Wiedereinstiegsgespräch, -planung und -begleitung

Durchführung von Gesprächsangeboten zur Trauer in Form von Gruppen und Trauercafés

Information und Schulung zum Thema Trauer

Workshops, bei denen Ihre Mitarbeiter der Trauer kreativ begegnen können

Gerne bin ich Ansprechpartner bei Unsicherheiten und Fragen

Sie haben Fragen und suchen nach Antworten oder Unterstützung?
Melden Sie sich gerne unverbindlich beim mir -> per E-Mail: info@sandraannalang.de / Telefon: 0176 99 20 19 87 

Ich biete Unterstützung bei unterschiedlichen Trauerursachen an:

Todesfälle (Kollege verstorben, Angehöriger eines Kollegen verstorben)

Schwangerschaftsabbruch, Fehlgeburt, Stille Geburt, Sternenkind

Unerfüllter Kinderwunsch und Abschied vom Kinderwunsch

Trennung und Scheidung

Verlust von Fähigkeiten durch Krankheit / Behinderung / Unfall / Alter

usw.

 

Leben ist tödlich – Durch Gespräche über den Tod zu mehr Lebenszufriedenheit

Niederschwelliges Gesprächs- und Diskussionsangebot in lockerer und offener Atmosphäre über die Themen Tod, Sterben, Lebensende, etc.
Durch das Einbeziehen dieser vermeintlich schweren aber essentiellen Aspekte unseres Daseins bekommen wir die Chance das Leben und die aktuellen Augenblicke bewusster zu genießen und wertzuschätzen. Glück, Lebendigkeit, Verbundenheit, Vertrauen und Tiefe kann durch so einen Austausch erlebt und erfahren werden. Wer sich mit dem Tod beschäftigt, kann das Leben mit anderen Augen sehen, der kann seine Prioritäten klarer setzen, der schätzt sein Leben mehr, empfindet Dankbarkeit für das was ist und der kann schließlich das Beste aus seiner endlichen Zeit herausholen. Dieses Gesprächsangebot ist auch geeignet zur niederschwelligen Sensibilisierung zum Thema “Trauer am Arbeitsplatz”.

Themen könnten sein: Wie denkst du über das Sterben und den Tod? Was glaubst du was “danach” passiert? Wie soll deine Beerdigung aussehen? Was für Musik soll gespielt werden? Wie möchtest du in Erinnerung behalten werden? Hast du Ängste bei diesem Thema? Was willst du unbedingt noch in deinem Leben machen bevor du stirbst (Bucket List)? Was macht dein Leben wertvoll? Hast du schon geliebte Menschen / Tiere verloren? Wie hast du das erlebt? Sorgst du irgendwie vor? Hast du schon mal gedacht, du stirbst? uvm.

Die Bewohner des kleinen asiatischen Landes Bhutans (dem “Königreich des Glücks”) gelten u. a. als so glücklich und zufrieden, weil sie mind. 5 x pro Tag an den Tod denken. Es gibt sogar eine App die auf diesem Prinzip basiert und 5 x am Tag daran erinnert, über den Tod nachzudenken. Einfach, um durch diese gedankliche Auseinandersetzung zum Glück zu finden.

Das ist doch mal wirklich etwas spannend Anderes.

Kreativ sein – Spaß haben – Sich selbst besser kennenlernen

Wichtig: Hierfür muss niemand malen können oder gestalterisch begabt sein! Lust auf kreatives Arbeiten, spielerisches Experimentieren mit verschiedensten Materialien, sowie Offenheit für persönliche Selbstreflexion sind die perfekten Voraussetzungen.
Der Entstehungsprozess und der Selbstausdruck stehen hier im Vordergrund und nicht ein „perfektes Ergebnis“. Hierfür werden kunst- und kreativtherapeutische Verfahren angewendet.
Wir gestalten Collagen, arbeiten mit Acryl- und Aquarellfarben, Buntstiften, Kreiden, Strukturen, Keramiplast, etc.

Kunst und Kreativität kann Gefühle zum Ausdruck bringen, entspannen, entlasten, befreiend sein, Lebensfreude steigern, Energie freisetzen, Selbstreflexion und Selbsterkenntnis ermöglichen, zum Träumen bringen, inspirieren, einfach gut tun, Klarheit bringen, Energien fließen lassen, Sicherheit geben, Perspektiven eröffnen, Mut geben, Grenzen zeigen, Selbstvertrauen aufbauen, zum Lachen bringen, Frustrationen abbauen, Ideen wecken, AHA-Momente ermöglichen und vieles mehr.

Teilnehmer (TN): Ideal sind 5 – 10 TN, mind. 3 TN, max. 12 TN

Dauer pro Termin ca. 90 Min. – 120 Min.

Ziele:

Lebensfreude
Nonverbale Ausdrucksmöglichkeit entdecken, Ausdruck inneren Erlebens, ein Sichtbarmachen
Eigene Kreativität, Phantasie und Freiheit entdecken und fördern
Selbstreflexion (Wer und wie bin ich? Was will ich?, …), Selbstbegegnung
Auszeit vom Alltag, Zeit für sich selbst, Ärgernisse und die Welt um sich vergessen
Steigerung von Selbstbewusstsein, Selbstannahme und Selbstvertrauen
Überwinden von Ängsten und Hemmungen
Loslösung von Perfektion, Leistungsanspruch, Fehlerlosigkeit und Kontrolle
Wahrnehmungsförderung (innen und außen)
Zugang zu eigener Intuition, zu Gefühlen, Gedanken und Bedürfnissen verbessern, Bewusstmachung
Ressourcenaktivierung, Handlungsspielräume und Lösungsmöglichkeiten erkennen
Persönliche Weiterentwicklung

 

Entspannung für Körper, Geist und Seele.

Reise durch verschiedene Entspannungsverfahren und Meditationen. Von klassischen Methoden wie Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson und Autogenem Training zu Phantasiereisen, Duftreisen, Genusstraining, Achtsamkeitsverfahren, passiven und aktiven Meditationen. Eine Zeit zum Herunterfahren, Regenerieren und Genießen.

Teilnehmer (TN): Ideal sind 5 – 10 TN, mind. 3 TN, max. 12 TN

Aufbau / Stundengestaltung:

offen und niederschwellig → so dass zu jedem Zeitpunkt neu eingestiegen und entspannt werden kann (Dauer pro Termin 60 Minuten, von 1 x pro Woche bis 1 – 2 x pro Monat möglich, Terminanzahl unbegrenzt möglich)
Ist beispielsweise auch zu bestimmten Zeitpunkten möglich, wie für Personal nach Dienstende / Frühdienstende / Mitteldienstende, oder eine Kurzentspannung für die Mittags- oder Frühstückspause – dann auch mit Dauer 20 – 30 Min. gut möglich)
ODER
als geschlossene Gruppe (aufeinander aufbauend, mit etwas mehr Hintergrundinformationen / Theorie) z. B. 6, 8 oder 10 Termine (Dauer pro Termin 60 Min. / 1 x pro Woche bis 1 – 2 x pro Monat)

Ziele:

Entspannung, Erholung und Wohlbefinden
Herausfinden, was individuell besonders entspannend wirkt und gut tut
Entspannungsübungen für den Alltag kennenlernen und ausprobieren
Positivere Grundstimmung erlangen
Erhaltung von Selbstständigkeit und Förderung der Selbstentscheidung
Wahrnehmung verfeinern (äußere und innere)
Förderung von Konzentration, Motivation und Leistungsfähigkeit
Steigerung der inneren Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit
Stressprävention und -reduktion
Alltagsbelastungen gelassener bewältigen, Belastbarkeit steigern
Emotionsregulation verbessert sich
Steigerung der Selbstheilungskräfte, Stärkung des Immunsystems
Reduktion der Schmerzempfindens
Stress- und verspannungsbedingte Beschwerden verbessern sich
Fitter und weniger müde im Alltag sein
Steigerung von Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

 

Viele Menschen verlernen sich im Alltag Gutes zu tun oder erlauben es sich nicht. Oft sind wir hauptsächlich im Autopilotmodus unterwegs und achten kaum auf unsere Sinne. Aber über unsere 5 Sinne erleben und erfahren wir die Welt. Sie sind der Schlüssel zum Genuss und wir werden Sie an 10 Terminen im Detail erkunden. Mit einer spielerischen und neugierigen Haltung entdecken wir Genuss ganz praktisch und erfahren wo er im Alltag aufzuspüren ist und bewusst eingesetzt werden kann.

Programm von 10 Terminen (1 x pro Woche)

Zu jedem Termin und Sinn passend wird reichlich Material (Animationsmaterial) zur Verfügung gestellt. Bei den Sinnen Riechen und Schmecken werden jedes Mal auch verschiedene frisch eingekaufte Lebensmittel und Kräuter (und Blumen bei Riechen) präsentiert.

Teilnehmer (TN): Ideal sind 8 – 10 TN, mind. 6 TN (wegen dem Austausch), max. 14 TN

Ziele:

Die Sinne schärfen und sensibilisieren
Eigene Genussfähigkeit wieder entdecken und so Lebensfreude und Lebensqualität steigern
Spüren, was das Leben an Genussmomenten im Alltag bereithält sowie bewusster und achtsamer Umgang damit
Aktualisierung angenehmer Vorerfahrungen und Erinnerungen
Aufbau und Stärkung von Eigenverantwortung und Autonomie (Erleben, dass man auf eigene Gefühle und Stimmungen Einfluss nehmen kann)
Gesundheitsprävention und Stressbewältigung
Selbstfürsorge, Selbstbegegnung, Stimmigkeit mit sich selbst